Mit der Frage nach der Anzahl der versendeten Pakete pro Jahr oder nach der Gewichtsobergrenze eines Paketes, dass eine Zustellerin, ein Zusteller ohne Hilfsmittel alleine tragen muss, weckte die KAB bei ihrem Aktionsstand „FAIRES Paket“ das Interesse der Passanten. Der Stadt- und Kreisverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Schweinfurt (KAB) machte in der Schweinfurter Innenstadt auf die oftmals prekären Arbeitsbedingungen bei Paket- und Kurierdiensten aufmerksam.
Historische Städte, südliches Flair und romantische Adriaküste
Es könnte ein „Fest der Demokratie“ werden: Jugendliche spielen „Wahrheit oder Lüge“, um den Wert der qualifizierten Presse zu entdecken. Eltern und Kinder prüfen ihre Arbeitsteilung zuhause und überraschen sich mit den unterschiedlichen Sichtweisen. Spannende Fälle aus der aktuellen Rechtssprechung werden mit „Wie würden Sie entscheiden“ genauer untersucht.
Unterschriften für bessere Arbeitsbedingungen von Paketzustellern/innen gesammelt
Der KAB-Stadt- und Kreisverband Aschaffenburg informierte bei einem Aktionsstand am Zugang zum Park Schöntal über die oft problematischen Arbeitsbedingungen von Paketzustellerinnen und -zusteller.
Die Passanten konnten mit Bällen ihre Vermutung über das Höchstgewicht mitteilen, welches von einem Zusteller/in allein zugestellt werden muss. Gewählt werden konnte zwischen 31 kg, 25 kg oder 14 kg. Aktuell sind das Pakete mit bis zu 31 kg, die allein zugestellt werden müssen. Die Aktionsstandbetreiber waren überrascht, wieviel Interesse an dem Thema bestand, da viele Standbesucher selbst die bekannten Online-Portale für die Bestellung von Ware nutzen und oft auch ahnen, welchen Belastungen die Zusteller/innen ausgesetzt sind.
Viele Selbstständige und Sub- Subunternehmen aktiv
Oft sind die Betroffenen nicht bei den bekannten Zustellunternehmen angestellt, sondern müssen als Selbstständige oder oft auch in Sub-Subunternehmen mit schlechten Arbeitsverträgen und Arbeitsbedingungen arbeiten. Positiv kann hier die Deutsche Post bzw. DHL erwähnt werden, die ca. 95% der Zusteller/innen über einen Tarifvertrag angestellt haben.
Am Tag müssen bis zu 200 Päckchen und Pakete mit einem Gesamtgewicht von bis zu 2000 kg von einer Person zugestellt werden.
KAB fordert Verbesserungen der Arbeitsbedingungen
Die Katholische Arbeiterbewegung (KAB) fordert daher bessere Arbeitsbedingungen z. B. eine Gewichtsbegrenzung für die Zustellung durch eine Person auf 20 kg und mehr direkte Anstellungen mit fairen Tarifverträgen bei den großen Logistikunternehmen. Es wurden fast 100 Unterschriften gesammelt, die auf KAB-Bundesverbandsebene mit ca. 30.000 weiteren Unterschriften Ende Juni der neuen Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas übergeben werden.
Weitere Informationen findet man unter: https://www.kab.de/faires-paket.
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung und Verdi informierten bei einem Stand in Haßfurt
Liebe Mitglieder und Freunde der KAB,
ich freue mich sehr, mich euch heute vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Hannah Dürr und ich bin die neue Bildungsreferentin zur Unterstützung der Verbandsleitung im Team des Diözesanverbandes. Nach vielen Jahren sowohl ehrenamtlich als auch hauptberuflich in der Jugendverbandsarbeit freue ich mich darauf, meine Erfahrungen in der Arbeit bei der KAB einzubringen und gemeinsam mit den Ehrenamtlichen den Verband weiter zu stärken.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch und stehe bei Fragen oder Anregungen zur Verfügung!
Die Veranstaltungsreihe „Nie wieder“ initiiert von der Zielgruppe Frauen des KAB Diözesanverbandes Würzburg ist im Jahresbericht 2024 der KEB Bayern veröffentlicht:
Die Europawahl im Juni 2024 war ausschlaggebend für die Veranstaltungsreihe „Nie wieder“. Die Zielgruppe Frauen der KAB Würzburg ist davon überzeugt, dass für ein „Nie wieder“ genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um ein Zeichen gegen den Rechtsruck zu setzen, der in ganz Europa stattfindet. Aufstehen gegen Rechtsextremismus und sich einsetzen für Demokratie – das sind unsere Anliegen. Dazu die Trilogie, die die Wurzeln in der Vergangenheit ergründete und den Bogen bis in die Gegenwart spannte.
Insgesamt 13 Frauen und Männer, Junge und Alte, Traditionsmitglieder und Neuengagierte interessieren sich für einen Internationalen Austausch mit Mbinga in Tansania / Ostafrika. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurden die Möglichkeiten und Voraussetzungen geklärt und nun kann das Vorhaben mit den Partnern in Tansania angegangen werden.
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung zeigte Flagge auf der Solidaritätskundgebung zu der Betriebsrat von ZF und die IG Metall am 29. Juli aufgerufen haben. Mit dieser Protestaktion warnen die Beschäftigten in Schweinfurt und an anderen ZF- Standorten vor Ausgliederung im Bereich der E-Mobilität und massiven Stellenabbau.
19. Bundesdelegiertenversammlung am 28./ 29. Juni in Wetzlar
Wer waren sie? Wie haben sie Würzburg mitgeprägt? Eine interessante Stadtführung erlebten 25 Frauen und Männer im Rahmen der Sommerlochaktion.
Wir erfuhren, dass schon in der Zeit als das Christentum nach Würzburg kam, z.B. die heilige Thekla und die heilige Lioba beim Aufbau des jungen Bistums Würzburgs eine tragende Rolle gespielt haben.
Beginen- eine mittelalterliche Frauenbewegung auch in Würzburg: Die Lebensweise der Beginen war eine wichtige Alternative zu Ehe und Kloster. Beginen führten ein gemeinschaftliches, religiöses Leben außerhalb der Klöster, ohne dauerhaftes Gelübde. Sie widmeten sich der Frömmigkeit und der karitativen Arbeit und finanzierten damit ihr soziales und religiöses Leben durch eigene Arbeit. Damit waren sie unabhängig von männlicher Macht.
Es gab die reichen und damit wichtigen „Meisterwitwen“. Frauen, die in den Zünften des Mittelalters eine gewisse Zeit lang ihre verstorbenen Männer vertraten und die Geschäfte führten.
Raus aus dem Mittelalter rein in das 20.Jahrhundert: Zu Beginn des Jahrhunderts unterstützten die Würzburger Frauen den Zugang zu Bildung und zum Wahlrecht. Bei der Würzburger Stadtratswahl 1919 wurden auf Anhieb vier Frauen in den Stadtrat gewählt, d.h. 10% Frauen im Stadtrat. Damit veränderten sich die politischen Inhalte. Würzburgs starke Frauen brachten: Themen aus Bildungs- und Sozialpolitik auf die Tagesordnung.
Würzburgs starke Frauen waren also Frauen, die sich politisch und sozial engagierten und damit Würzburg mitgestalteten und mitprägten, wie z.B. Antonia Werr (soziales Engagement), Klara Oppenheimer (Frauenrechtlerin, Medizinerin und Lehrerin), Johanna Stahl (promoviert, Journalistin der bürgerlichen Frauenbewegung und Volkswirtin), Elisabeth Dauthendey (Schriftstellerin, Frauenrechtlerin).
Pontifikalmesse für die Katholischen Erwachsenenverbände in der Kilianioktav
Menschen aus Gesellschaft, Kirche und Kultur erzählen Hoffnungsgeschichten
Faszinierende Eindrücke zwischen Graz, Slowenien und Hundertwasser-Kirche
Sechs erlebnisreiche Tage verbrachten 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der diesjährigen Studienreise des KAB-Bildungswerks der Diözese Würzburg. Unter der Leitung von Rita Metzger führte die Fahrt vom 31. August bis 5. September 2025 in die „steirische Toskana“ sowie nach Slowenien.
KAB-Kritik am Bayerischen Ladenschlussgesetz
Im Rahmen einer Verbändeanhörung hat die KAB Bayern gegenüber dem Sozialministerium Stellung zum Bayerischen Ladenschlussgesetz genommen. Darin kritisiert der katholische Sozialverband das neu aufgelegte Gesetz als nur vordergründig zum Schutz der arbeitsfreien Sonn- und Feiertage ausgelegt. Gerade die Ausdehnung von Shoppingnächten und die Einrichtung von digitalen Kleinstsupermärkten wird explizit angegriffen.
Zum Welttag der menschenwürdigen Arbeit fordert der Bundesvorstand der KAB Deutschlands das sofortige Ende der Angriffe auf internationale Arbeitsnormen, wie sie durch die ILO formuliert wurden, und Gewerkschaftsrechte.
Aufruf zur Interessensbekundung:
Wir laden Dich zu einem besonderen Vorhaben ein: In einer Gruppe von 5-7 Personen machen wir uns auf den Weg in die Eine Welt. Im Rahmen der Partnerschaft von KAB & VUWAWA gestalten wir ein Austauschprojekt in dessen Zentrum eine Reise von Deutschland zu den Partnern in Tansania steht. Dieses Vorhaben bietet uns die Möglichkeit in einer ganz besonderen Weise den Lebenswirklichkeiten und der Kultur der Menschen im globalen Süden zu erleben. Diese besondere Gelegenheit ergibt sich aus der Partnerschaft von KAB & VUWAWA und sie ist offen für Deine Beteiligung.
Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat Ralph Stapp ab 01.09.2025 zum ehrenamtlichen Arbeitsrichter berufen. Dort vertritt er die Arbeitnehmerseite aktuell am 9. Senat. Unter anderem werden hier Urlaubsrecht, Vorruhestandsregelungen, Arbeitszeugnisse, Arbeitnehmerstatus und Arbeitnehmerüberlassung behandelt. Bis dahin war Stapp rund 25 Jahre ehrenamtlicher Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Würzburg.
Der bisherige Diözesanvorstand der KAB in der Diözese Würzburg wurde wiedergewählt
Workshop erkundet, worauf es jetzt ankommt
Was verbindet Parkplatzregelungen, Flüchtlingswohnheim und Politikergespräche? – Immer kommt es darauf an, wie wir als Bürger damit umgehen! – Das zumindest entdeckten 10 mündige Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines aktivierenden Workshops von KAB sozial & gerecht. Im Bürgerhaus Obernburg kamen sie zusammen, um „mit Haut und Haaren“ die Problemzonen unserer Gesellschaft zu erkunden. Hintergrund sind die einschneidenden Veränderungen in unserer Gesellschaft und der zunehmend aggressive Umgang unter Bürgern und in Bezug zu gesellschaftlichen Institutionen.
Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas gratulierte am Neujahrsempfang der KAB in Karlstadt uns, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, zu unserer Arbeit.
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) spricht sich deutlich gegen die von Bundeskanzler Merz zu Beginn des Jahres in Spiel gebrachte Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes aus. Gesundheitsschutz, geregelte Arbeitszeiten und der arbeitsfreie Sonntag bilden zentrale Grundlagen einer fairen Arbeitswelt.
Am 27. Februar 2026 ist Equal Pay Day. Der Tag markiert symbolisch den Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern. Bei der letzten Erhebung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2024 lag dieser bei 16 Prozent.
equal pay every day: Unter diesem Motto rückt die Equal Pay Day Kampagne 2026 in den Fokus, wie sich die geschlechterspezifische Lohnlücke (Gender Pay Gap) im Laufe des Lebens entwickelt und auswirkt. Vom Erlernen von Rollenbildern in Kindheit und Jugend über die Berufswahl und die Familiengründung bis zur Rente und weiblichen Altersarmut: Anhand der verschiedenen Lebensabschnitte wird deutlich, wie gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Strukturen Lohngleichheit immer wieder erschweren und mit welchen Stellschrauben es gelingen kann, das zu ändern und equal pay Realität werden zu lassen – nicht nur punktuell, sondern an jedem Tag.
Veranstaltungen des Würzburger Bündnisses:
„Ich verdiene mehr! - Gehaltsverhandlungen für Frauen“ am Mittwoch, 11. Februar 16.00 – 17.30 Uhr
Online mit Kathrin Schmitt, Kostenfrei, Einwahllink: Angeklickt & Durchgeblickt | Bundesagentur für Arbeit
Beflaggung mit roten Equal Pay Day Fahnen ab dem 23. Februar
Die Farbe Rot steht für die roten Zahlen in den Geldbeuteln der Frauen!
Unterricht in den 9. Klassen der St. Ursula Realschule und dem Wirsberg Gymnasium zum Thema Equal Pay
Informationsstand Oberer Markt vor dem Falkenhaus „Equal Pay Day – Tag der Lohngerechtigkeit“ Freitag, 27. Februar 2026, 11.30 – 13.00 Uhr
Informationsstand auf dem Oberen Markt mit süßer Überraschung
„Über Geld spricht Frau doch“ Donnerstag, 05. März 2026 19.00 – 20.30 Uhr
Online mit Jennifer Rentsch, Kostenfrei, Einwahllink: Angeklickt & Durchgeblickt | Bundesagentur für Arbeit
„Ehe und Partnerschaft rechtlich begleiten“ Donnerstag, 23. April 2026, 19.00 – 20.30 Uhr
Umweltstation Würzburg mit Renate Maltry Rechtsanwältin, Kostenfrei
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Hier der Veranstaltungsflyer.
Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime? Nein! Doch, diese Frauen gab es! Auch wenn die Geschichte meist nur Männer benennt, gab es sie:
Frauen, die weit mehr als nur Unterstützerinnen waren.
Der KAB Diözesanverband Würzburg widmete diesem bedeutsamen Thema einen spannenden Abend. Das Duo Bassion mit Birgit Süß (Texte und Gesang) und Klaus Ratzek (Musikalisch visuelle Installation) präsentierten das Programm „Nie bereut – Frauen im Widerstand 1933–1945“.
Die Kommunalwahl kommt in die heiße Phase und die KAB unterstützt diesen demokratischen Prozess durch Podiumsdiskussionen. In Elsenfeld kamen 300 Bürgerinnen und Bürger zusammen, um die vier Kandidaten zu prüfen.
Zu dieser Grundfrage unserer Zeit fanden sich über 160 Bürgerinnen und Bürger zum EngelbergGespräch zusammen. Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann (Wirtschaftswissenschaftler, TH Aschaffenburg), Martin Schwarzkopf (Chefredakteur, Main-Echo) und Rebecca Lang (Familienbegleiterin, Leidersbach) reflektierten die aktuellen Entwicklungen in Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft. Clown Lui kommentierte die Diskussion mit seinem ganz eigenen Blick auf uns Menschen und lud ein, ganz praktisch ins Vertrauen zu gehen. Eine Folgeveranstaltung lädt ein "Gemeinsam - ein Schritt weiter gehen".