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Der Stadtverband der KAB Schweinfurt und der KAB-Kreisverband Schweinfurt haben auf dem gemeinsamen Verbandstag den Beschluss gefasst ab 01.01.2022 zum KAB Stadt-und Kreisverband Schweinfurt zu fusionieren.

Anlässlich der Vollendung seines 85. Lebensjahres besuchten die beiden Vorsitzenden des KAB-Diözesanverbandes Würzburg, Robert Reisert (Hörstein) und Theresia Erdmann (Obernau) den früheren KAB-Diözesanpräses Arnold Seipel (Veitshöchheim). Seipel war von 1974 bis 1992 Diözesanpräses. 

In seiner Amtszeit tagte die Synode der deutschen Bistümer in Würzburg und verabschiedete u. a. den Beschluss „Kirche und Arbeiterschaft“. Getragen vom „frischen Wind“ durch die Synode und herausgefordert durch diesen Beschluss vertiefte die KAB ihre Bildungsarbeit für und mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Vor allem die Arbeit mit Betriebs- und Personalräten und später auch mit Mitarbeitervertretern, sowie mit Familien erlebte eine Intensität, die bis heute anhält. Schließlich kam es zur Planung und zum Bau der Arbeitnehmerbildungsstätte Benediktushöhe Retzbach, denn, so Seipel wir konnten in den vorhandenen Bildungshäusern für unsere Maßnahmen und die gestiegene Nachfrage nicht genügend freie Termine bekommen“. Wenig später erfolgte die Gründung der katholischen Betriebsseelsorge in Trägerschaft der KAB.

Arnold Seipel, so beide Vorsitzende, kann auf ein erfolgreiches Wirken in der KAB zurückblicken. Dafür bedankten sich Erdmann und Reisert und wünschten dem Jubilar weiterhin Gesundheit und Gottes Segen. Seipel freute sich über die Gratulation und wünschte der KAB, dass es ihr weiterhin gelingt die Arbeitswelt im Sinne des Evangeliums und der christlichen Sozialethik mitzugestalten.

"Open-Sozial" bringt Bürgerinnen und Bürger in den Dialog -

Auf Einladung der KAB-Initiative „sozial & gerecht“ kamen insgesamt 90 Menschen im Bürgerzentrum Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) zusammen, die sich für ein besseres Zusammenleben am Untermain einsetzen. Ausgerufen wurde die „Open-Sozial“ als eine "Plattform für soziales Engagement im Landkreis Miltenberg".

Was heißt und wie geht Achtsamkeit? Zum Beispiel mit der HALLO-Methode. Oder mit dem einüben von Achtsamkeitsritualen, um aus dem Stress ein bisschen raus zu kommen.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung in der Diözese Würzburg hat bei ihrem Diözesantag am 02.10.2021 einen neuen Vorstand gewählt. Neue Vorsitzende sind Theresia Erdmann (Aschaffenburg) und Robert Reisert (Hörstein). Diakon Peter Hartlaub (Schnackenwerth) wurde als KAB-Diözesanpräses wiedergewählt. Hiltrud Altenhöfer (Hausen) und Harald Mantel (Schweinfurt) schieden auf eigenen Wunsch aus ihren Ämtern als Diözesanvorsitzende aus, bleiben der Diözesanleitung jedoch auch in Zukunft weiter als stellvertretende Vorsitzende erhalten. Diakon Peter Hartlaub dankte Hiltrud Altenhöfer und Harald Mantel für ihr langjähriges Engagement.

Und wieder war es am letzten Donnerstag der bayerischen Schulferien soweit: Zeit für die Oma-Opa-Enkelfahrt der KAB! Sie brachte 34 gut gelaunte Fahrgäste am 9. September zunächst in die Papiermühle Homburg/Triefenstein. Papiermüller Follmer sowie zwei Mitarbeiterinnen führten durch die Mühle. Wer hätte gewusst, dass es früher nicht Holz gewesen ist, sondern alte Lumpen, die als Grundstoff für die Papierherstellung dienten? Frauen und Kinder (!) mussten diese erst zerkleinern, ehe sie mit Wasser als Brei in großen Bütten (daher der Name Büttenpapier) landeten. Von dort wurde der Brei von Hand geschöpft (auf Wunsch des Auftraggebers mit einem Sieb, in das sein eigenes Drahtsymbol, das sog. Wasserzeichen, eingearbeitet worden war), gegautscht (das Wasser ausgepresst) und schließlich gelegt. Der hölzerne Aufbau auf der Mühle, versehen mit Lüftungsklappen, diente als Trockenboden, in dem Rosshaarseile gespannt waren zum Aufhängen der großen Bögen. Der hauptsächlich dort hergestellte Pappkarton wurde u.a. für Aktendeckel benötigt: rote für Finanz-, grüne für Regierungs- und gelbe für Justizbehörden sowie blaue fürs Staatsarchiv. Die Mühle ist nicht mehr offiziell in Betrieb, doch gibt es eine Auswahl Briefpapier und Karten, hergestellt auf Originalmaschinen, im Museumsshop.

Nach dem Mittagessen im Ort führte ein kurzer Spaziergang zur Burkardusgruft, einem Andachtsort in einer Höhle unterhalb der Homburg, wo der Sage nach der erste Bischof von Würzburg Zuflucht vor Verfolgern gefunden hatte. Mittels eines vor dem Eingang zur Höhle auf wundersame Weise entstandenen Spinnennetzes entging er seiner Verhaftung.

Danach hieß es: „Auf zur 2. Station des Tages!“ Der Bus fuhr weiter nach Wertheim Village – natürlich nicht zum Shopping, sondern zu „Toppels verrückter Welt“, wo alles, wirklich alles auf dem Kopf steht: Haus, Möbel, Badezimmer, Küche, sogar das Auto und die Hundehütte. Hier konnten die Familien nach Herzenslust fotografieren und sich im Anschluss noch auf der Terrasse (wo alles richtig herum steht!) mit einem Imbiss stärken.

Pünktlich auf die Minute erreichte der Bus um 17 Uhr den Volksfestplatz Aschaffenburg, von wo aus die Fahrt morgens um 9 Uhr gestartet war. Bestens gelaunt verabschiedeten sich Teilnehmer und Reiseleitung – mit dem Wunsch nach einer Wiederholung des (vielleicht sogar unmaskierten) Ausflugs im kommenden Jahr - dann zu einem anderen spannenden Ziel.

Wir bleiben laut“

Frauendemo zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda

Rund 120 Frauen und Männer waren zur bundesweiten Aktion nach Fulda gekommen. Auch die Diözese Würzburg war als Bündnis Maria 2.0 mit Frauen aus der KAB und KDFB dabei. Gemeinsam zogen alle TeilnehmerInnen mit Trillerpfeifen, dem Maria 2.0-Song „Wir sind zusammen stark“ und dem Aktionsruf „statt still und statt angenehm, seid laut und seid unbequem“ vom Bahnhof bis zum Dom in Fulda.

Zum letzten Kreisverbandstag konnte der Vorsitzende Günter Webert 34 Delegierte begrüßen. Die Überlegungen zur geplanten Fusion mit dem Stadtverband SW zum 1. Januar 2022, sowie die neue Satzung wurden von Peter Hartlaub vorgestellt.

KAB-Aschaffenburg thematisiert soziale Fragen im Livestream:

In drei Tandem-Interviews forderten Ehrenamtliche die Direktkandidaten von FDP & SPD, von FW & Grüne sowie von CSU & Linke heraus, sich zu ausgewählten Themen zu äußern. Die Veranstaltungen von jeweils 60 Minuten wurden live aus dem Martinushaus ins Internet gestreamt und sind auch jetzt noch auf Facebook und Youtube zu finden.

Interviews der KAB mit Kandidat:innen zur Bundestagswahl als Podcast.

Einen ganz neuen Weg gehen der Kreis- und der Stadtverband Schweinfurt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, im Vorfeld der Bundestagswahl die Direktkandidaten und die Direktkandidatin der im Bundestag vertretenen Parteien aus unserer Region und ihre Überzeugungen kennen zu lernen. Mit Radio PRIMATON als Kooperationspartner wurden mit den Kandidaten und der Kandidatin aus dem Wahlkreis Schweinfurt/Kitzingen längere Interviews geführt.

Sechs Direktkandidat:innen zur Bundestagswahl im Wahlkreis MSP/MIL im Gespräch mit der KAB
Dienstag, 14. September, 19 Uhr in Lohr und im Livestream zu den Themen zukunftsfähige Wirtschaft & Arbeit, Gesundheit - Pflege - Alterssicherung sowie bezahlbarer Wohnraum & Mobilität

Aller guten Dinge sind drei… So könnte man das Motto des Kreisverbandstags der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Aschaffenburg bezeichnen, da dieser erst beim 3. Anlauf stattfinden konnte (der Ersttermin im Juni 2020 und der Zweittermin im November 2020 mussten Corona-bedingt abgesagt werden). Umso erfreulicher verlief die Zusammenkunft der 43 anwesenden Delegierten der Ortsverbände aus Stadt und Kreis, denn außer Arbeitseifer brachten diese auch ihre Begeisterung darüber mit, einander wieder einmal treffen zu können. Lebendiges Verbandsleben hängt schließlich von persönlicher Begegnung ab, die auch durch noch so professionell durchgeführte digitale Formate nicht ersetzt werden kann.

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