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- Qulitätsprüfung der Einrichtungen durch den MdK -

Bericht vom Pflegestammtisch „Pflegenoten – Fluch oder Segen?“ – Beim ersten Pflegestammtisch dieses Jahres im Matthias Ehrenfried Haus beschäftigte sich mit der Benotung bzw. Qualitätsprüfung der Pflegeheime Als Fachmann für Qualitätsprüfung durch den MdK war Herr Winfried Fischer vom MDK aus München zu Gast beim Würzburger Pflegestammtisch.

Diese Bewertungen der Häuser sind im Internet ein Werbefaktor  für die Einrichtungen. Fischer stellte die Entstehung durch die Spitzenverbände (MdK, Pflegekassen etc.) das System der Benotung dar. Es ist aufgegliedert in vier Bereiche:  1. medizinische Versorgung,  2.Umgang mit Demenzkranken Bewohner, 3. Soziale Betreuung Alltagsgestaltung und  4. Wohnen Verpflegung Hauswirtschaft und Hygiene.

In der Diskussion kam von Hausärzten, Einrichtungsleitern und  Pflegepersonal die Kritik, dass nur die Dokumentation benotet werde. Gute Note bedeutet nicht gleich gute Pflege war immer wieder zu hören. Durch den Dokumentationsaufwand würde immer weniger Zeit bleiben, den pflegebedürftigen Menschen Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen. Es findet eine Pflege im Minutentakt statt, berichteten viele anwesende Altenpflegerinnen aus dem Bereich Würzburg und Umgebung. Dies wurde von Angehörigenvertretern bestätigt, die auf unter Zeitdruck stehendes Personal treffen. Oft findet nur eine "Satt und Sauber Pflege" aufgrund von Zeitmangel statt. Besonders wird dies in der ambulanten Pflege deutlich. Zeit für ein persönliches Gespräch - oft sind die Pflegekräfte der einzige Kontakt zur Außenwelt - gibt es nicht mehr. Die Pflegeleistung am Patienten ist minutiös auf der Checkliste der Pflegekräfte aufgelistet und einzuhalten, ansonsten ist die Arbeit in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu leisten, berichtet die Inhaberin eines privaten ambulanten Pflegedienstes.

Für Angehörige aus Sicht der Teilnehmer des Pflegestammtisches gilt weiterhin:

Sich sehr genau die Benotung bei den Einzelkriterien anschauen ud sich nicht auf die Gesamtnote verlassen
Auf der Suche nach einem Heimplatz sich mit einer Vertrauensperson die Heimplätze anschauen
Das ausgewählte Heim zu unterschiedlichen Tageszeiten besuchen
Ein ausführliches Gespräch mit der Heimleitung
Falls möglich ein Probewohnen vereinbaren
Verbraucherzentralen und Pflegestützpunkte anfragen

Rudi Großmann

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