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Der KAB Stadtverband zeigt Flagge

Demo gegen die Rente mit 67 – WÜRZBURG - Am Samstag vor der Residenz versammelten sich AZUBIS, Arbeitnehmer/Innen oder Rentner/Innnen. Der Aufruf der Gewerkschaften hatte sie zusammengeführtgeführt ein sichtbares Zeichen gegen die Erhöhung des Eintrittsalter in die Rente von 65 auf 67 zu setzen.

 


"Rente statt Sozialhilfe" oder "Mit 67 in Rente? Macht dem Spuk ein Ende!" prangte  auf den Transparenten. Unter den ca. 1000 Teilnehmer/Innen waren verkleidete Frauen und Männer mit Krücken und Masken mit alten Gesichtern. Umgehängt hatten sie Parolen, wie "Alt und krank und trotzdem keine Rente". DGB-Regionsvorsitzender Gert Söhnlein eröffnete nach der Demo die Kundgebung . "Zehn Milliarden wurden dafür "rausgeschmissen", um die Riester-Rente halbwegs wirtschaftlich zu gestalten, dieses Geld wäre als Kapitalstock für die Rentenversicherung besser angelegt", schimpfte Gert Söhnlein.

Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aus Hamburg, sprach als Hauptredner der Kundgebung eine deutliche Sprache. Politiker und ihre Berater können sich die Belastungen gar nicht vorstellen, in der Gastronomie oder am Fließband. Für die dort arbeitendne Menschen ist das nicht machbar.  Die Rente mit 67 entlaste die Rentenkassen gerade einmal um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte. Alle anderen, wie Politiker, Selbständige oder Freiberufler müssten in die Rentenkasse einzahlen, forderte Möllenberg.

Betriebsseelsorger Klaus Köhler vom Sozialen Bündnis Würzburg un der KAB kritisierte: "Menschen arbeiten acht Stunden am Tag und müssen ihr Einkommen mit Hartz IV aufstocken. Die Würde des Menschen wird durch diese Politik missachtet."

 

Gegen Rente 67: 1000 Demonstranten gingen auf die Straße. (FOTO: Obermeier), http://www.mainpost.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=1119067

Rudi Großmann

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