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Wenn ich könnte, wie ich wollte...

KAB-Mitmach-Aktion zum Themenschwerpunkt "Tätigkeitsgesellschaft" – „Wenn ich könnte, wie ich wollte ...“Wer von uns hat diesen Stoßseufzer nicht schon einmal ausgesprochen, wenn uns wieder einmal alles über den Kopf wächst, wenn der Stress in der Arbeit und die Aufgaben im Ehrenamt und in der Familie uns auffressen, wenn für uns selber keine Zeit mehr übrig bleibt.

„Wenn ich könnte, wie ich wollte ...“
In diesem Satz steckt unsere ganze Sehnsucht danach, dass wir Arbeiten und Leben unter einen Hut bringen und die unterschiedlichen Aufgaben und Arbeitsformen in unserem Leben sich ergänzen und nicht sich gegenseitig Konkurrenz machen: Als Männer und Frauen wollen wir nämlich einerseits in der Erwerbsarbeit unseren Lebensunterhalt verdienen und Anerkennung erhalten; wir wollen uns aber auch unserer Familie widmen und uns im Ehrenamt für die Gesellschaft engagieren.
Unter dem Stichwort „Tätigkeitsgesellschaft“ sucht die KAB nach einer „Gesellschaft, in der die unterschiedlichen Formen von Arbeit wahrgenommen und anerkannt werden und in der der Mensch ein Höchstmaß an Freiheit hat, die unterschiedlichen Formen von Arbeit in seinem Leben miteinander zu kombinieren.“ (Definition der Diözesanleitung)
Dabei geht es einerseits um notwendige politische Weichenstellungen in Richtung auf echte Wahlfreiheit, die mit sozialer Sicherheit gekoppelt sein muss. Schritte dazu sind zum Beispiel das Rentenmodell der katholischen Verbände, aber auch das Nachdenken über ein Familiengehalt als Modell der Anerkennung der Erziehungs- und Pflegearbeit, die in den Familien geleistet wird. Bei einer Fachtagung im April in Retzbach wurde dieses Modell diskutiert und im Blick auf seine Wirkungen mit dem bedingungslosen Grundeinkommen verglichen, das ebenfalls als Schritt hin zur „Tätigkeitsgesellschaft“ angesehen wird.
Die politischen Rahmenbedingungen stellen allerdings nur eine Dimension der „Tätigkeits­gesellschaft“ dar. Ob und wie unsere Erwerbsarbeitsgesellschaft in diese Richtung weiter entwickelt werden kann, hängt von Motivation und Lebenseinstellung jedes und jeder Einzelnen ab. Wenn wir unsere Sehnsüchte und Ideen für eine andere Gesellschaft zulassen, zur Sprache bringen, miteinander teilen, dann entsteht Kraft zur Veränderung.
Deshalb laden wir im kommenden Jahr alle Ortsverbände ein, unter dem Motto „Wenn ich könnte, wie ich wollte ...“ ihre Vision vom Leben und Arbeiten in einer Tätigkeitsgesell­schaft darzustellen. Das kann auf ganz unterschiedlichen kreativen Wegen geschehen: als Bild, als Film, als Lied, als Skulptur, als Text ... Der Diözesanverband stellt ein Puzzleteil für die Aktion zur Verfügung und unterstützt die Ortsverbände und Gruppen in der KAB mit Rat und Tat. Gerne können auch Menschen außerhalb des Verbandes eingeladen werden, ihre Vision darzustellen.
Bei einer großen Abschlussveranstaltung im Oktober 2014 werden wir unser Puzzle von der Tätigkeitsgesellschaft der Öffentlichkeit präsentieren.
Wir freuen uns heute schon auf die Kreativität, die in unserem Verband schlummert und auf Ihre/Eure Visionen vom Arbeiten und Leben.

Peter Hartlaub (Diözesanpräses)

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