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Arbeit, die LEBEN lässt

Diözesanausschuss in Retzbach – KAB setzt neue Schwerpunkte

 Mit einer eindeutigen Position geht die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in die Zukunft: Bei ihrem Diözesanausschuss am vergangenen Wochenende stimmten die Delegierten einstimmig für das neue Schwerpunktthema „Arbeit, die LEBEN lässt“.

„Wir erleben zunehmend Menschen, die vor lauter Arbeit überhaupt nicht mehr zum Leben kommen, aber auch solche, die trotz Vollzeitarbeit nicht genug zum Leben haben.“ begründet der Diözesanvorsitzende Dr. Michael Wahler. „Wichtig ist uns zu zeigen, dass Arbeit und Leben zusammen gehören.“

Themen wie Niedriglohn, Leiharbeit, befristete und geringfügige Beschäftigung stehen dabei ebenso im Fokus wie die Generation Praktikum und die Situation von „Minijobbern“und Aufstockern, also Menschen, die zu ihrem Erwerbseinkommen ergänzend Arbeitslosengeld II erhalten.

„Wir setzen mit unserem Schwerpunktthema ein Signal für menschenwürdige Arbeit und menschenwürdiges Leben.“ erklärt Diözesanvorsitzende Hermine Lang. „An Arbeit mangelt es in unserem Land sicher nicht. Jedoch ist sie oftmals unter- oder gar unbezahlt. Hier sind Frauen besonders betroffen. Dies gilt besonders für den Bereich der Pflege.“

Diözesanpräses Peter Hartlaub fasst zusammen, wo die KAB dabei ansetzt:
„Die zentrale Frage muss für uns immer sein: Wie kann die Würde der Menschen angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt gewahrt werden?“ Aus diesem Grund veranstaltet der Verband im Sommer kommenden Jahres ein Fest der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit.

Ein weiterer Schritt ist die Erklärung zum gewerkschaftlichen Engagement von KAB-Mitgliedern. Die KAB unterstützt all ihre Mitglieder, die sich in Gewerkschaften engagieren und betont deren Bedeutung für die Arbeitnehmerrechte. Wörtlich heißt es „ Dort, wo Gewerkschaften sich glaubwürdig und durchsetzungsstark für faire Löhne, für gute Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit einsetzen, ist die Beteiligung und die Kooperation der KAB und ihrer Mitglieder gefragt.“

Würzburg, 29. September 2010

 

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