Skip to main content

Familie ist Rückrat der Pflege

Familienbund und KAB für bessere Unterstützung pflegender Angehöriger – „Familien sind der größte Pflegedienst der Nation“, erklärt Michael Kroschewski, der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg. „Ohne ihre Leistungen ist das Pflegesystem auf Dauer nicht tragfähig.

Die jüngsten Pläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, wegen besserer Anrechnung der Pflege in der Rentenversicherung oder die Möglichkeit gemeinsamer Kuren für Pflegende und Pflegebedürftige, begrüßt der FDK grundsätzlich, allerdings fehlen auch entscheidende Elemente.

„Pflegende Angehörige brauchen einen verbindlichen gesetzlichen Anspruch für eine Familienpflegezeit. Es darf nicht vom Wohlwollen der Arbeitgeber abhängen, ob Familien ausreichend Zeit haben für die Pflege ihrer Angehörigen“, erklärt Kroschewski. Es sei unverständlich, dass Rösler die Leistungen der Familien in der Pflege als unverzichtbar herausstelle, die Bundesregierung aber den pflegenden Angehörigen die gesetzliche Verlässlichkeit der Familienpflegezeit verweigere. „Gerade Menschen mit geringem Einkommen sind bei der häuslichen Pflege von Angehörigen am stärksten belastet“, ergänzt Theresia Erdmann, die stellvertretende Diözesanvorsitzende der KAB Würzburg. „Sie leisten die Pflege vielfach ohne Unterstützung von außen. Zudem fehlt ihnen häufig das Geld für Entlastung und Erholung. Dies führt in einen Zustand der permanenten Überanstrengung nicht selten sogar zu einer Überforderung.“

Der FDK forderte erneut, die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen nicht den Anforderungen der Arbeitswelt unterzuordnen. Die Finanzierung der Pflege sei auf eine nachhaltige und solidarische Basis zu stellen und dabei auch die Zahl der Kinder stärker als bisher in den Beiträgen zu berücksichtigen.

Nach Ansicht des Familienbundes müssen die „Entscheider“ in Politik und Wirtschaft berücksichtigen, dass der Zeit-, Geld- und Kraftaufwand bei pflegenden Angehörigen angesichts des demographischen Wandels immer stärker werde, und es aufgrund der Verschiebung der Kinderzeit nicht selten vorkomme, dass die „Mittelgeneration“ gleichzeitig mit Kindererziehung und Pflege betraut ist. Hier seien vielfältige stabilisierende Maßnahmen von Nöten, damit nicht die Belastungssituation in einem „Infarkt der Seele“ münde, sagt Kroschewski.

VERTRAUEN - in unsicheren Zeiten

Zu dieser Grundfrage unserer Zeit fanden sich über 160 Bürgerinnen und Bürger zum EngelbergGespräch zusammen. Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann (Wirtschaftswissenschaftler, TH Aschaffenburg), Martin ...

Podiumsdiskussion Bürgermeister Elsenfeld

Die Kommunalwahl kommt in die heiße Phase und die KAB unterstützt diesen demokratischen Prozess durch Podiumsdiskussionen. In Elsenfeld kamen 300 Bürgerinnen und Bürger zusammen, um die vier ...

"Nie bereut"- Frauen im Widerstand

Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime? Nein! Doch, diese Frauen gab es! Auch wenn die Geschichte meist nur Männer benennt, gab es sie: Frauen, die weit mehr als nur Unterstützerinnen waren. ...

Equal pay every day

Am 27. Februar 2026  ist Equal Pay Day. Der Tag markiert symbolisch den Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern. Bei der letzten Erhebung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2024 lag ...

Arbeitszeitgesetz ist unverzichtbar!

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) spricht sich deutlich gegen die von Bundeskanzler Merz zu Beginn des Jahres in Spiel gebrachte Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes aus. ...

Bärbel Bas gratuliert der KAB am Neujahrsempfang der SPD Main-Spessart

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas gratulierte am Neujahrsempfang der KAB in Karlstadt uns, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, zu unserer Arbeit ...