Unser Ziel ist eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft.
- Wir sind gleichberechtigt
- Wir sind politisch
- Wir sind sozial engagiert
- Wir sind spirituell
Mit uns Frauen muss man rechnen.
Netzwerk Frauen.
Das Netzwerk Frauen steht allen Frauen offen, die sich für die Situation von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft stark machen wollen. Im Netzwerk Frauen werden aktuelle arbeits- und sozialpolitische Themen inhaltlich diskutiert, aber auch konkrete Aktivitäten geplant und Erfahrungen ausgetauscht. Ansprechpartnerin für das Netzwerk Frauen ist die stellvertretende Diözesanvorsitzende Angelika Goj.
Termine des Netzwerk Frauen 2025 (immer in Würzburg, Ottostr. 1, Kilianeum):
- 13.02.2025 18.00 – 20.30 Uhr
- 16.07.2025 18.00 – 20.30 Uhr
- 25.09.2025 18.00 – 20.30 Uhr
Themen
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) ist die Bewegung für soziale Gerechtigkeit.
Wir nutzen Aktionen und Kampagnen um unsere Themen an die Öffentlichkeit zu bringen.
Die Fäden laufen bei der Diözesanleitung zusammen.
Unsere ehrenamtlichen Lotsen bieten erste Hilfe im Arbeits- und Sozialrecht.
Wenn Sie Fragen haben oder Rat suchen beispielsweise rund um die Themen:
- Arbeitswelt
- Rente
- Krankenversicherung
- Behinderung
- Pflege
Unsere kostenlose Hotline für Sie: 0931 /386-65 333
oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Unsere ehrenamtlichen Arbeits- und Soziallotsen sind gerne für Sie da!
Rufen Sie uns an und hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.
z.B. "Ich habe eine Frage zu meinem Rentenbescheid. Meine Kontaktdaten sind..."
Wir rufen Sie umgehend zurück.
Dieser Service ist kostenfrei für alle Menschen aus Unterfranken, unabhängig von Alter, Stand und Religion.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.
Ebenso besteht die Möglichkeit, die professionelle Beratung mit Problemlösecoaching wahrzunehmen. Hier lernen Sie unter anderem kennen, was wie in ihrer schwierigen Situation zusammenhängt und erhalten praktische Hilfestellungen und Tipps dazu. Außerdem entwickeln wir gemeinsam einen Ausweg und Perspektiven. Dazu gehören insbesondere Klärung offener Fragen, Entwicklung von Strategien für Problemlösungen sowie sachdienliche Informationen z.B. zum Sozial- und Arbeitsrecht. Kontakt: Ralph Stapp, Tel. 06021/392-141/-140,
Die Betriebsseelsorge im Bistum Würzburg ist eine Einrichtung der Katholischen Kirche in Trägerschaft der KAB. Sie ist für alle Arbeitnehmer:innen da.
Wir über uns
Wir sind für Sie da!
Peter Hartlaub (Schweinfurt)
Diakon Peter Hartlaub
Birgit Hohm (Würzburg)
Birgit Hohm, Pastoralreferentin
Betriebsseelsorgerin für die Region Mainfranken
Tel.: 0931-38665325
E-Mail:
Ottostraße 1, 97070 Würzburg (2. Stock, Flur 2B)
Herzlich willkommen an alle, denen in Fragen ihres Wohlbefindens, der Lebensgestaltung und der Interessensvertretung als Arbeitnehmende oder mit Herausforderungen und Konflikten in ihrem Arbeitsfeld ein Gespräch gut tut!
Ich habe Zeit für Sie, begleite und unterstütze Sie gerne. Gemeinsam können wir herausfinden, was für Sie nützlich, hilfreich oder notwendig ist.
Über mich:
Ich bin Pastoralreferentin der Diözese Würzburg und war in diesem Rahmen an verschiedenen Stationen der Gemeinde- und der Jugendarbeit tätig.
Daneben bin ich auch als Organisationsberaterin aktiv und wohne mit meiner Familie in Estenfeld, Landkreis Würzburg.
Ehrenamtlich bin ich Gemeinderätin und Jugendbeauftragte sowie Delegierte in der Kirchenfrauenkonferenz.
Rudi Reinhart (Haßfurt)
Rudi Reinhart, Gemeindereferent
Betriebsseelsorger im Dekanat Haßberge
Tel.: 0152 26211111
Email:
Büro: Haus St. Bruno, Promenade 37, 97437 Haßfurt
Ich bin im Jahr 1964 in Baunach geboren und lebe mit meiner Familie in Haßfurt. Mein erster Beruf ist Polizeivollzugsbeamter. Habe dann Theologie auf dem 3. Bildungsweg in Lantershofen studiert.
1991 begann ich die Ausbildung als Gemeindereferent in Haßfurt. Schwerpunkt war Firmvorbereitung und Jugendarbeit.
Von 1998 bis 2008 leitete ich im Team das Ökumenische SchülerInnen-Café am Schulzentrum in Haßfurt und arbeitete in der Pfarrei Zeil.In dieser Zeit machte ich eine berufsbegleitende Ausbildung als Mediator und begleitete das Projekt Schülerstreitschlichter am Schulzentrum in Haßfurt.
Seit 2008 bin ich Betriebsseelsorger für den Landkreis Haßberge und seit 2018 auch Altenheimseelsorger in Baunach und Ebern.
Marcus Schuck (Aschaffenburg)
Marcus Schuck, Pastoralreferent
Betriebsseelsorger für die Region Untermain
Tel.: 06021 392-142 (Büro)
mobil: 0178 2636971
E-Mail:
Martinushaus: Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg (2. Stock, Zimmer 2.03)
Für Arbeitnehmer:innen am Untermain habe ich ein offenes Ohr, Ich berate, begleite und ermutige sie und ihre Vertretungen, sich für Ihre Interessen einzusetzen.
Ich bin im Jahr 1968 geboren und wohne mit meiner Familie in Weilbach.
Ich habe langjährige Erfahrung in der gemeindlichen und verbandlichen Seelsorge und auch in der Trauerbegleitung und Notfallseelsorge. Ehrenamtlich bin ich Vorsitzender des Berufsverbands der Pastoralreferent*innen Deutschlands.
Berufliche Stationen:
1996-2000: Pastoralreferent in der Pfarrei Niedernberg
2000-2006: Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Diözesanverband Würzburg
2006-2016: Pastoralreferent in den Pfarreien Kirchzell, Weilbach, Amorbach und Schneeberg (Pfarreiengemeinschaften Um den Gotthard und Herz Jesu Kirchzell)
2016-2021: Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt
seit 12/2021: Betriebsseelsorger für die Region Untermain
Ludwig Stauner (Aschaffenburg)
Ludwig Stauner, Diakon
Betriebsseelsorger (in Rente und geringfügig angestellt)
Tel.: 0160 99183891
E-Mail:
Schwerpunkte:
- Begleitung Einzelner
- Engagement in Gruppen
- Mobbing- und Konfliktberatung
Seelsorge im Betrieb
Betriebsseelsorger Rudi Reinhart demonstriert mit der Belegschaft von Schaeffler in EltmannWir sind regelmäßig in Industriebetrieben, Dienstleistungsunternehmen und öffentlichen Verwaltungen vor Ort. Der Austausch mit den Menschen an ihren Arbeitsplätzen ist uns wichtig, um ihre Situation gut zu kennen und von ihnen zu lernen. Wir haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Anliegen. Wir beraten in Konflikten und schwierigen Situationen oder vermitteln Beratungs- und Unterstützungsangebote. Wir solidarisieren uns mit den Beschäftigten im Kampf um gute Arbeitsbedingungen und den Erhalt von Arbeitsplätzen.
Trauer im Betrieb
Wenn Kolleg:innen plötzlich, durch Suizid oder einen Arbeitsunfall sterben, bieten wir seelsorgliche Begleitung und Beratung an, wie ein Abschied im Betrieb gestaltet werden kann.
Betriebs-/Personalräte/MAV
Wir unterstützen die wichtige und oft belastende Arbeit der Betriebs- und Personalräte sowie der Mitarbeitervertretungen (MAV). In Betrieben sind sie unsere ersten Ansprechpartner:innen. Wir hören zu, beraten und ermutigen sie bei ihrer herausfordernder Tätigkeit. Wir bieten Unterstützung bei der Teamentwicklung und in Konflikten im Betrieb an. Mit Bildungsveranstaltungen machen wir fit, eine Betriebsratswahl sicher durchzuführen oder die eigenen gesetzlichen Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen.
Betriebsrätekreise
Wir laden zu Betriebsrätekreisen ein, damit sich Betriebs- und Personalräte sowie MAV-ler:innen branchenübergreifend in ihrer Region vernetzen, sich austauschen und sich gegenseitig den Rücken stärken können.
Spiritualität + Bildung
Bildungsangebote / Veranstaltungen für Arbeitnehmer:innen und ihre Vertretungen
spirituelle Angebote
Wir bieten seelsorgliche Gespräche und Begleitung für Arbeitnehmer:innen und arbeitslose Menschen an. Dazu können Sie sich telefonisch, per E-Mail oder persönlich an einen von uns wenden.
Unsere spirituellen Angebote entnehmen Sie bitte der Veranstaltungsliste wie beispielsweise
- Kreuzweg der Arbeit
- Gottesdienst zum Tag der Pflege
- Segensfeier für Menschen, die in den Ruhestand gehen
- spirituelle Wanderungen
Liturgische Arbeitshilfen
Für die Gestaltung von Gottesdiensten zu Anlässen und Themen der Arbeitswelt stehen hier zum Download bereit.
Beratung
Wir beraten bei Sorgen und Problemen rund um den Arbeitsplatz oder vermitteln bei Bedarf an geeignete Unterstützungsangebote weiter. Wenden Sie sich dafür telefonisch oder per E-Mail an einen der Betriebsseelsorger.
Konflikt- und Mobbingberatung
Bei Konflikten am Arbeitsplatz, wenn Sie oder Kolleg:innen von Mobbing betroffen sind, ist unsere Konflikt- und Mobbingberatung für Sie da. Den Kontakt stellt ihnen gerne jeder Betriebsseelsorger her.
Weiterführende Beratung und Rechtsschutz
Die Arbeits- und Soziallotsen der KAB sowie das Coachingangebot helfen bei rechtlichen Fragen rund um den Arbeitsplatz vom Arbeitsvertrag bis zur Kündigung weiter oder vermitteln an den Rechtsschutz der KAB, durch den auch die Vertretung vor dem Arbeitsgericht übernommen werden kann.
Positionen
Der Mensch im Mittelpunkt - katholische Soziallehre
Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre, die für gute Arbeit eintritt und konsequent den Mensch und seine Würde in den Mittelpunkt der Wirtschaft stellt. Sie beruht auf den Prinzipien
- Personalität
- Solidarität
- Susidiarität
- Gemeinswohlorientierung
Stellungnahmen und Postionen
Als Betriebsseelsorger nehmen wir Stellung zu Fragen der Arbeitswelt und bringen unsere Stimme in den öffentlichen Diskurs ein.
Hier finden Sie Stellungnahmen der Betriebsseelsorge im Bistum Würzburg.
der Betriebsseelsorge, Bistum Würzburg
Fotos: canva.comIn allen Branchen gibt es Vorgesetzte und Kolleg:innen, die mobben.
Alle Geschlechter sind davon betroffen.
Bei Konflikten oder Mobbingerfahrungen am Arbeitsplatz bieten wir die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch mit einer:m fachkundigen Konflikt- und Mobbingberater:in, die eigene Situation zu reflektieren und Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen zu finden.
Gemeinsam erarbeiten wir mögliche Wege aus der Konflikt-/Mobbingsituation.
Bei der Beratung ist Verschwiegenheit selbstverständlich.
Sie ist kostenfrei.
Kontakt:
E-Mail:
Aschaffenburg:
Tel. 06021 392 142
Schweinfurt:
Tel. 09721 7025 14
Was ist Mobbing
Mobbing ist Psychoterror am Arbeitsplatz
Grafik: canva.com / Marcus SchuckMobbing bedeutet, dass eine Person über einen längeren Zeitraum (ca. ein halbes Jahr), regelmäßig und systematisch attackiert und schikaniert wird. Die angegriffene Person gerät in die Unterlegenheit und wird am Arbeitsplatz ausgegrenzt, an den Rand der Arbeitsgemeinschaft gedrängt oder aus dem Arbeitsverhältnis gedrängt.
Anzeichen sind:
- Gerüchte werden verbreitet
- KollegInnen werden isoliert
- Die Arbeit wird sabotiert
- Leistungen und Fähigkeiten werden abqualifiziert
- Privatsphäre und Persönlichkeit werden verletzt
- Die Gesundheit wird geschädigt
Wer solche Alarmsignale übersieht oder ignoriert, hat kaum eine Chance, den verhängnisvollen Prozess des Mobbing zu bremsen. Das Beratungsangebot der Konflikt- und Mobbingberatung unterstützt und begleitet Menschen, denen am Arbeitsplatz übel mitgespielt wird. Die Betriebsseelsorge engagiert sich für ein faires Miteinander im Betrieb.
Was ist kein Mobbing?
- Eine einmalige Unverschämtheit
- Ein cholerischer Chef, der immer wieder mal einen anderen Mitarbeiter zum Sündenbock macht.
- Ein generell schlechtes Abteilungs- oder Betriebsklima
Was ist in einer akuten Situation zu tun?
Sie haben morgen ein Gespräch mit Ihrem Chef.
Man präsentiert Ihnen eine Abmahnung und drängt Sie diese zu unterschreiben.
a) Sollte der Satz: „Ich habe die Abmahnung gelesen und nehme sie zur Kenntnis.“ unter der Abmahnung stehen, dann können Sie unterschreiben.
b) Sollte der Satz: „Ich erkläre mich mit der Abmahnung einverstanden.“ unter der Abmahnung stehen, dann sollten Sie auf keinen Fall unterschreiben.
Man präsentiert Ihnen einen Auflösungsvertrag, eine Änderungskündigung, ein Versetzungsgesuch, etc. und drängt Sie dies zu unterschreiben. Unterschreiben Sie auf keinen Fall!! Nehmen Sie das Schriftstück mit, nehmen Beratung/Coaching wahr oder holen Sie sich rechtlichen Rat bei einem Anwalt, bei der Gewerkschaft oder beim Rechtsschutz der KAB.
Tipps für die Gesprächsführung
- Versuchen Sie sachlich zu bleiben.
- Wenn Sie einen Vorwurf das erste Mal hören, dann sagen Sie dies auch. Wenn Sie keine Gegenargumente in diesem Moment haben, sagen Sie: „Da kann ich im Moment keine Stellung beziehen, denn ich höre diesen Vorwurf das erste Mal.
- Wenn Sie Ihrerseits Vorwürfe vorbringen, dann sollten Sie dies auch in irgend einer Form beweisen können.
- Vermeiden Sie den Begriff Mobbing und sprechen Sie lieber von einem schweren Arbeitsplatzkonflikt. Begründung: Chefs reagieren auf den Begriff Mobbing oft wie ein Stier auf ein rotes Tuch.
- Sollten Sie das Gespräch von sich aus gesucht haben, dann sprechen Sie nur einen oder zwei konkrete Sachverhalte an. Ansonsten besteht die Gefahr, dass zu viel auf den Tisch kommt, der Vorgesetzte mit der Menge der Probleme überfordert ist und am Schluss gar kein klares Ergebnis rauskommt.
Arbeitsunfähigkeit bescheinigen lassen
Sie haben das Gefühl: „Ich kann da morgen nicht mehr hin, ich packe das nicht!“ Dann gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, der Sie kennt und lassen sich "krank schreiben" oder - korrekt ausgedrückt, weil es das besser trifft - sich die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen.
Rufen Sie rechtzeitig vor Dienstbeginn bei Ihrem Arbeitgeber an und melden sich arbeitsunfähig.
Sofern nichts anderes mit Ihnen vereinbart ist, muss am dritten Tag der Erkrankung eine ärztliche Bescheinigung vorliegen.
Wir bieten Beratung
Rat und Unterstützung für Arbeitnehmer
- Kompetenz aus einer Hand -
Allen Arbeitnehmern steht hier ein spezielles Seelsorgeangebot offen: bei Problemen am Arbeitsplatz, bei Schwierigkeiten mit der Agentur für Arbeit und der Renten- und Krankenversicherung sowie dem Versorgungsamt etc. Die Rat- und Hilfesuchenden erhalten Tipps und Unterstützung bei der Suche nach konstruktiven Lösungen. Neben den arbeits- und sozialrechtlichen Fragen können ebenso die mit der Lebenssituation verbundene seelische Not (Sorgen, Angst, Enttäuschung, Frust, Verletzung), aber auch der Blick auf die Zukunftsperspektiven zur Sprache kommen. Des Weiteren haben Mobbing-Betroffene die Möglichkeit, eine intensive Begleitung in Anspruch zu nehmen.
Coaching/Beratung:
Hier können Sie in einem vertraulichem Gespräch alles loswerden, was ihnen auf der Seele brennt. Sie lernen auch unter anderem kennen, was wie in ihrer schwierigen Situation zusammenhängt und Sie erhalten praktische Hilfestellungen oder etwa sozial- und arbeitsrechtliche Informationen und Tipps dazu. Außerdem entwickeln wir gemeinsam einen Ausweg und Perspektiven.
Nähere Infos: Infoblatt-Rat+Unterstützung (PDF 244 KB)
Der KAB-Rechtsschutz:
Die KAB gewährt ihren Mitgliedern weiterführende, detaillierte und verbindliche Auskünfte gegebenenfalls mit konkreten Berechnungen, Prognosen, Empfehlungen sowie Vertretung auf dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts. Die KAB ist ein Verband mit berufs- und sozialpolitischer Zwecksetzung. Daher ist sie berechtigt, ihre Mitglieder beispielsweise vor den jeweiligen Gerichten zu vertreten.
Weitere Informationen finden Sie in der Rechtsschutzordnung der KAB Deutschlands:
https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Downloads_pdf/verbandliches_mitgliederbeitrag/Rechtsschutzordnung_2018.pdf
Kontakt:
Der Erstkontakt erfolgt i. R. über die ehrenamtlichen Soziallotsen mit der
kostenlose Hotline: 0931/386-65333
oder per Mail:
Ebenso besteht die Möglichkeit, die professionelle Beratung mit Problemlösecoaching (s.o.) wahrzunehmen. Mehr Infos hier. Kontakt: Ralph Stapp, Tel. 06021/392-141/-140,
Die KAB entstand als Zusammenschluss von Arbeitervereinen, die sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Bildungs- und Selbsthilfevereine konstituierten. 1849 gründete sich der erste Arbeiterverein u.a. als Unterstützungskasse in Regensburg. Ab 1860 entstanden die christlich-sozialen Vereine, die angesichts der "sozialen Frage" gleiche politische, soziale und gesellschaftliche Rechte für die Arbeiterinnen und Arbeiter einforderten. Mit ca. 22.000 Mitgliedern im Jahre 1872 waren diese Vereine zusammengenommen die mitgliederstärkste Arbeiterorganisation in Deutschland.
Wilhelm Emmanuel von Ketteler
Einer der großen Förderer von Zusammenschlüssen der Arbeiterschaft war der Mainzer "Arbeiterbischof" Wilhelm Emmanuel von Ketteler, der sich bereits als junger Priester in seinen Adventspredigten 1848 im Mainzer Dom mit der sozialen Frage auseinander gesetzt hatte. Entgegen dem kirchlichen Zeitgeist, die Notlage der Arbeiterschaft ausschließlich durch Caritas zu beseitigen, setzte Bischof Ketteler auch auf eine aktive Interessenvertretung der Arbeiterschaft.
Der Aufbruch
Durch den Kulturkampf und die Sozialistengesetze in den 1870er Jahren mussten die Arbeitervereine in weiten Teilen ihre Arbeit einstellen. Ausgehend vom Katholikentag 1884 in Amberg verbreitete sich jedoch eine innerkirchliche Aufbruchsstimmung, die zur Neugründung zahlreicher pfarrlich organisierter katholischer Arbeitervereine beitrug. Förderer und Gründer dieser Vereine waren oftmals volksverbundene und mit dem Schicksal der Arbeiterschaft vertraute junge Geistliche, die sogenannten "Roten Kapläne". Am Ende des 19. Jahrhunderts werden unter ihrer Leitung auch zahlreiche Arbeiterinnenvereine ins Leben gerufen. Nicht zuletzt sollten die Arbeiterinnenvereine und Arbeitervereine durch sittlich-religiöse Erneuerung und Bildungsarbeit ihre Mitglieder vor der "sozialistischen Ideologie" schützen und einen wirksamen Beitrag gegen die aufstrebende Sozialdemokratie leisten.
Die Zusammenschlüsse
Am Ende des 19. Jahrhundert schlossen sich mehr und mehr katholische Arbeitervereine überregional zusammen. Am 12. Oktober 1891 erfolgte im süddeutschen Raum der Zusammenschluss zum "Verband Süddeutscher Katholischer Arbeitervereine". 1894 umfasste der Verband in Süddeutschland 56 Vereine und 11.625 Mitglieder, zur Jahrhundertwende bereits 372 Vereine und 58.239 Mitglieder. Allmählich verfestigte sich auch die Organisationsstruktur: Sitz des Verbandes wurde München, es entstanden Diözesan- und Bezirksverbände als Untergliederungen.
Die Arbeitervereine in Mittel- und Ostdeutschland sowie in der Diözese Trier schließen sich 1897 im Verband der katholischen Arbeitervereine "Sitz Berlin" zusammen.
1903 markiert das Gründungsjahr des "Westdeutschen Verbandes der katholischen Arbeiter-, Arbeiterinnen- und Knappenvereine", der bis zum Einzug ins Kettelerhaus in Köln im Jahre 1928 seinen Sitz im Volksvereinshaus in Mönchengladbach nimmt. Der westdeutsche Verband umfasste die Diözesanverbände Köln, Paderborn, Münster, Osnabrück, Hildesheim, Limburg, Mainz und Fulda.
1912 organisieren sich in den 1.041 Vereinen mit ihren 189.849 Mitgliedern in erster Linie Industriearbeiter, zumeist aus der Großindustrie.
Der Diözesanverband Kulm und der Bezirksverband Neiße in Schlesien bilden 1910 den "Verband ostdeutscher katholischer Arbeitervereine" mit Sitz in Neiße.
Am 7. August 1911 gründen die Regionalverbände Süd-, West- und Ostdeutschlands den "Kartellverband der Katholischen Arbeitervereine". Die Arbeitervereine "Sitz Berlin" sind aufgrund der heftigen Auseinandersetzung im "Gewerkschaftsstreit" nicht im Kartellverband vertreten.
In ganz Deutschland existierten 1912 ca. 3.300 Arbeitervereine mit ca. 450.000 Mitgliedern.
Der Erste Weltkrieg
Während des Ersten Weltkrieges wurden viele Mitglieder der Arbeitervereine einberufen. Alle Vereine hatten Tote zu beklagen. Die regelmäßigen Vereinsversammlungen begannen mit der Verlesung der gefallenen Mitglieder und einem Gedenken. Die Arbeit beschränkte sich so während des Weltkrieges weitgehend auf das Aufrechterhalten der Vereinsarbeit mit den verbliebenen Mitgliedern. Viele Vereine richteten sogenannte "Notkassen" ein. Da gerade die Arbeiterschaft überproportional hohe "Gefallenenzahlen" zu verzeichnen hatte - die KAB verlor in den Kriegsjahren allein 1/3 ihrer Mitglieder -, wurde auch in den katholischen Arbeitervereinen bereits vor Ende des Krieges der Ruf nach Frieden immer lauter.
Die Weimarer Republik
Die Zusammenarbeit der Regionalverbände, die den "Kartellverband der katholischen Arbeiter- und Arbeiterinnenvereine Deutschlands" bildeten, konnte 1921 durch das "Würzburger Programm" auf eine gemeinsame programmatische Grundlage gestellt werden. In ihm kam sowohl die Kontinuität als auch der Erneuerungswille der katholischen Arbeiterbewegung zum Ausdruck. Das "Würzburger Programm" formulierte die beiden programmatischen Grundpfeiler der KAB: geistige, soziale und materielle Hebung der Arbeiterschaft sowie Wirtschafts- und Sozialreform. Zielsetzung war die "Standwerdung" der Arbeiterschaft. Zahlreiche Sozialreformen der Weimarer Republik wurden maßgeblich durch Repräsentanten der KAB erarbeitet und durchgesetzt.
Im Anschluss an das "Würzburger Programm" von 1921 wurden die Bemühungen fortgesetzt, eine möglichst nach einheitlichen Richtlinien aufgebaute katholische Arbeiterbewegung in Deutschland zu erreichen. Im Juni 1927 kam es deshalb in Koblenz zur Gründung des "Reichsverbandes der katholischen Arbeiter- und Arbeiterinnenvereine Deutschlands".
KAB verboten
Mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus begann die Zerschlagung der KAB. Die Vereine wurden nach 1933 zum Teil verboten und aufgelöst. Nur im Schutze der gemeindlichen Arbeit und durch eine Beschränkung auf rein religiöse Anliegen war es an einigen Stellen möglich, die Arbeit weiterzuführen. 1938 wurde das Verbandsorgan "Ketteler Wacht" verboten. Das Eigentum der katholischen Arbeiterbewegung wurde eingezogen und der "Deutschen Arbeitsfront" einverleibt oder zerstört. Zahlreiche Mitglieder waren dem nationalsozialistischen Terror ausgesetzt, wurden verhaftet und hingerichtet.
Neuanfang und Konsolidierung
Bereits im Jahre 1945 begann die Wiederaufbauarbeit der Bewegung im späteren westdeutschen Teil Deutschlands. 1947 fand der erste Nachkriegsverbandstag in Regensburg für die süddeutschen Vereine und in Oberhausen für den westdeutschen Verband statt. In den nachfolgenden Jahrzehnten erfolgte die Konsolidierung der Verbandsstrukturen. Die KAB wirkte als sozialpolitische Kraft an zahlreichen Gesetzesvorhaben mit, z.B. beim Ausbau der Unfallversicherung, der Altersvorsorge und der Mitbestimmung. Durch verbandszentrale Einrichtungen und Institute sowie den Ausbau der Beratungstätigkeiten schärfte die KAB ihr Profil als politische Bewegung, Selbsthilfebewegung, Bildungs- und Aktionsbewegung sowie internationale Bewegung.
1971 gründeten der süddeutsche und westdeutsche Verband sowie der Landesverband Rottenburg-Stuttgart den Bundesverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung. Im Rahmen eines Reformprozesses wurden die Regionalverbände als eigenständige Strukturen zum Januar 2004 aufgelöst und in die KAB Deutschlands überführt.
Die KAB Deutschlands ist eine selbstständige Vereinigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Sie ist anerkannt als Verband mit sozial- und berufspolitischer Zwecksetzung. Sie untergliedert sich in Diözesanverbände, Bezirks- und Kreisverbände sowie Ortsvereine. Korporative Mitglieder der KAB sind die Christliche ArbeiterInnenjugend (CAJ) und die Associazioni Cristiane Lavoratori Italiani Germania (ACLI Germania). Die KAB ist Mitglied der Weltbewegung christlicher Arbeiter (WBCA) und der Europäischen Bewegung christlicher Arbeiter (EBCA).
KAB ist Bewegung - viele Menschen sind für Sie aktiv
Unser Diözesanvorstand
v.l.n.r. Robert Reisert (Diözesanvorsitzender), Theresia Erdmann (Diözesanvorsitzende), Diakon Peter Hartlaub (Diözesanpräses) © Irene Konrad
Kontakt:
KAB-Geschäftsstelle, Ottostraße 1, 97070 Würzburg
Tel. 0931/386-65330, Fax 0931/386-65320, email:
Unsere Diözesanleitung:Die Diözesanleitung in der Wahlperiode 2025 bis 2029 (v.l.n.r.): Robert Reisert, Angelika Goj, Diakon Dr. Michael Wahler, Reinhard Lattin, Theresia Erdmann, Diakon Peter Hartlaub, Ingeborg Götz, Jens Fischer, Harald Mantel und Edelbert Schumm
© Irene Konrad
KAB ist aktiv vor Ort
-
Kreisverband Aschaffenburg
Treibgasse 26
63739 Aschaffenburg
Telefon 06021/392-140 -
Kreisverband Miltenberg
Kreisverband Miltenberg
Treibgasse 26, Martinushaus
Telefon 06021/ 392-140 -
Kreisverband Schweinfurt Stadt und Land
KAB Sekretariat Schweinfurt
Schultesstraße 21
Telefon 09721/702511 -
Kreisverband Würzburg Stadt und Land
KAB Sekretariat Würzburg
Ottostr. 1
97070 Würzburg
Telefon 0931/38665329 -
KAB Kreisverband Haßberge
KAB Sekretariat Schweinfurt
Tel: 09721/7025-10 -
KAB Kreisverband Main-Spessart
KAB Sekretariat Würzburg
Tel. 0931 386 65321