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Rettungsschirm für Beschäftigte!

Kiliani-Arbeitnehmertag 2009 – KAB sammelt Forderungen an Politik, Banken, Unternehmen und Kirche- und zeigt im Dom Flagge für Gerechtigkeit,gemeinsam mit Kolping, Handwerksinnungen etc.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hat am Arbeitnehmertag der Kilianiwallfahrt am Domvorplatz ihr neues Jahresthema "Rettungsschirm für Beschäftigte" präsentiert.

Als Anspielung auf den Rettungsschirm für Banken haben die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter(innen) der KAB dabei Passant(inn)en zu ihren Forderungen an die Politik, die Unternehmen, die Banken und an die KAB befragt.

Hier die wichtigsten Erwartungen aus über hundert Aussagen der Passant(inn)en:

Als "Rettungsschirm für Beschäftigte" erwarte ich...

... von den Banken:

  • ehrliche Beratung
  • weniger aufwändige Gebäude hinzustellen, sondern das Geld mit fairen Zinsen weiter zu geben
  • dass sie Kredite zügig an die Unternehmen ausgibt
  • geforderte Zinsen nicht höher als bei "Reichen"
  • dass sie das geliehene Geld nicht verzocken

.. von den Unternehmen:

  • dass die Arbeitnehmer(innen) vom Verdienst "leben" können!
  • keine Entlassungen, lieber (Arbeits-)Zeitkonten
  • dass sie mehr Rücksicht nehmen auf berufstätige Frauen mit Kindern

... von der Politik:

  • dass etwas getan wird und nicht nur "gebabbelt"
  • eine Gesetzgebung, die das Kapital sozialpflichtig macht
  • dass sie Arbeitsplätze erhält durch finanzielle Unterstützung
  • dass das Geld nicht von den "Kleinen" genommen und den "Großen" hinterhergeworfen wird
  • dass sie konkrete Lösungen präsentieren, nicht nur Visionen
  • Diäten `runterschrauben, Geld in Bildung stecken
  • Investitionen in die Zukunft (Bildung, Klimaschutz)

...von der KAB, die sich als Brücke von Kirche zur Arbeitswelt versteht:

  • dass ausbeuterische Arbeitgeber zur Rechenschaft gezogen werden
  • dass sie die Wertediskussion anregt
  • Kirche sollte sich mehr einmischen
  • Kirche sollte Brücke zu Unternehmen und Politik sein, um den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt zu stellen
  • dass Kirche das, was sie predigt auch tut und Vorbild ist - auch als Arbeitgeberin

Evelyn Bausch                               Sabine Schiedermair
Diözesansekretärin                      Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Rudi Großmann

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