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"Rechtsruck im Land - Was können wir tun?"

Beginnt am 31. Oktober 2026 09:00

Gibt es Strategien gegen Rechtsextremismus?

Wir laden ein zum Workshop des KAB Bildungswerks und Aschaffenburg ist bunt.
Ort: Martinushaus Aschaffenburg
Tag: Samstag, 31.10.2026
Zeit: 9 bis 13 Uhr
Teilnahme: ist kostenfrei
Zur Teilnahme ist eine formlose, schriftliche Anmeldung mit vollständigem Namen, Anschrift und Mailadresse erforderlich.
Bitte schreibt uns dazu bis spätestens 27.20.2026 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
eine entsprechende e-Mail mit Angabe Eures Namens und der vollständigen Anschrift.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, daher empfehlen wir eine schnelle Anmeldung.

Workshops:

"Rechtsextremismus erkennen: Aktuelle Strategien und Ideologien im Kontext einer extrem rechten Popkultur"

Danny Zuber
Bildungsreferent, Sozialarbeiter, Betzavta-Trainer & freier Referent
Danny Zuber hat Soziale Arbeit B.A. an der TH in Nürnberg studiert. Sein Abschlussschwerpunkt war dabei die Identitäre Bewegung Deutschland und die Neue Rechte. Seit 2020 ist er als Bildungsreferent zu den Themen Rechtsextremismus, Neue Rechte und Demokratiearbeit tätig.
Die Veranstaltung beleuchtet aktuelle Phänomene rechtsextremer Lebenswelten und deren gezielte Ansprache im digitalen und analogen Raum. Der Fokus liegt auf der Dekodierung rechtsextremer Symbole sowie Lifestyle-Trends.
Die Veranstaltung umfasst eine fundierte Analyse aktueller Strategien und ideologischer Konzepte der Extremen Rechten. Zudem diskutieren wir demokratische Handlungsmöglichkeiten für die tägliche Praxis und versuchen wirksame Interventionsstrategien gegen demokratiefeindliche Tendenzen aufzuzeigen.
 

Dem Menschen ein Gesicht, eine Stimme und eine Bühne geben.

Joachim Schaefer – Hessencam Wetzlar
Hessencam ist ein Medienprojekt aus Wetzlar, getragen von der kath. Kirche.
Seit über 20 Jahren arbeitet Joachim Schaefer an der Schnittstelle von Jugendbeteiligung, Demokratiebildung und Erinnerungskultur. Durch die kontinuierliche Dokumentation zivilgesellschaftlichen Engagements, die filmische Begleitung politischer Aktionen sowie die Auseinandersetzung mit Themen wie Diskriminierung, Heimatverlust und Fremdenfeindlichkeit hat das Projekt einen besonderen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen gewonnen und dabei wichtige Arbeit für die politische Bildung geleistet.
Durch seine Medienarbeit ist im Laufe der Jahre ein großes Videoarchiv entstanden, in dem man die Entwicklung des Rechtsextremismus von der kleinen „Nazidemo“ über die Anticorona-Protestbewegung bis hin zur „Volkspartei“ AfD beobachten kann.
Im Workshop wird Joachim Schaefer gerne gemeinsam mit den Teilnehmer*innen einzelne Interviewszenen nachspielen oder interaktiv verändern.
Mehr über Joachim Schafer und sein Projekt in diesem Wikipedia-Artikel:
 

"Zuhören. Handeln. Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung"

Referentin Zehra Açıkgöz
von Migranten für Migranten e.V.
"Im Workshop setzen wir uns damit auseinander, wo uns Rassismus und Ausgrenzung im Alltag begegnen und wie wir damit umgehen können. Gemeinsam machen wir unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven sichtbar und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, was jede*r Einzelne, aber auch Vereine, Institutionen und die Stadtgesellschaft zu mehr Zusammenhalt beitragen können."
Mehr Infos über Migranten für Migranten e.V. gibt es hier:
 

Mit Zivilcourage gegen Hass und Hetze

Ein interaktives Argumentationstraining gegen diskriminierende Parolen zum Schutz unserer Demokratie
Referentin Jutta Shaikh ist seit 2018 Sprecherin der „Omas gegen Rechts Frankfurt“ und zweite Vorsitzende des Vereins „Omas gegen Rechts Deutschland e.V.“. 2014 wurde sie für Ihre Verdienste im Kampf gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, gegen Hass und Hetze und Gewalt mit der Bürgermedaille der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.
Der Workshop zeigt die rhetorische Taktik und die Muster rechter Parolen auf. Gemeinsam lernen wir, diese Muster zu verstehen und wir erarbeiten Strategien, um damit umzugehen. Die Veranstaltung zeigt auf, wie wichtig es ist, dass wir alle uns immer gegen diese Parolen positionieren. Wir können durch Widerspruch ein Zeichen setzen, unser Umfeld beeinflussen und Unentschlossenen ein Beispiel geben.
Überall in der Gesellschaft, in der Schule, Sportverein, Familien und im Netz hören wir rassistische, antisemitische, fremdenfeindliche, frauenverachtende, diskriminierende Parolen. Oft sind so voll von Hass und Lügen, dass sie uns die Sprache verschlagen. Häufig ist den Menschen jedoch auch gar nicht die Tragweite dieser Aussagen bewusst. Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung wird von immer mehr Menschen in Frage gestellt.
Dieses interaktive Argumentationstraining will die Teilnehmer*innen ermutigen, Haltung zu zeigen und keine diskriminierenden Aussagen unwidersprochen im Raum stehen zu lassen, ohne sich selbst zu gefährden. In dem Workshop werden wir gemeinsam Handlungs- und Diskussionsstrategien erarbeiten und an konkreten Fallbeispielen einüben.