Skip to main content

Kunst, Glaube und Arbeitswelt in Mittelitalien

30. September 2026
Die Teilnehmenden der KAB-Studienreise in die Toskana und auf die Insel Elba. Mit dabei sind Reiseleiterin Rita Metzger (2. von links) und Pfarrer Arnold Seipel (14. von rechts). Das Foto entstand vor dem Rathaus von Volterra (Foto: Michael Tonn)

KAB-Studienreise in die Toskana und auf Elba

In die Toskana und auf die Mittelmeerinsel Elba führte in diesem Jahr eine 40-köpfige Reisegruppe des KAB-Bildungswerks der Diözese Würzburg. Reiseleiterin Rita Metzger und der ehemalige Diözesanpräses, Pfarrer i. R. Arnold Seipel, verstanden es, die Besonderheiten der Region mit spirituellen Impulsen zu bereichern und zudem den Blick auf Probleme und Entwicklungen in der Arbeitswelt zu lenken.

Im Fokus der siebentägigen Studienreise nach Italien standen neben der Schönheit der Landschaft und Kunst vor allem Persönlichkeiten: die heilige Katharina von Siena als Kirchenlehrerin und Schutzpatronin Europas, die Familie der Medici aus Florenz sowie die Universalgelehrten Leonardo da Vinci und Galileo Galilei. Sie prägten nicht nur ihre Zeit, sondern wirkten weit hinein in Gesellschaft, Kirche, Kunst und Wissenschaft.

Die Reisenden aus der Diözese Würzburg nächtigten im Kurort Montecatini Terme. Von dort aus brachte Busfahrer Marco Hausdörfer die Gruppe zu den Tageszielen. Auch Reiseleiterin Nada aus Lucca stieg täglich hinzu. Den Anfang machte die toskanische Hauptstadt Florenz mit ihrer Fülle an künstlerischen Schätzen. Das waren ein gefüllter Tag und ein herausfordernder Einstieg.

Umso schöner war danach die Überfahrt nach Elba. Bei einer Rundfahrt beeindruckte die Insel mit ihrer Flora und Fauna, mit Fischer- und Bergdörfern, Sandstränden, Weinbergen und Bergketten. Als historisches Detail fesselte die Verbindung zu Napoleon, der einst auf Elba im Exil lebte.

Höhepunkte waren das alte Lucca mit den Stadtmauern und Kunstschätzen, das prächtige Siena und das Weinbaugebiet um die trutzige Stadt Volterra. Endlos schienen die Weinberge und Olivenhaine um die Stadt Vinci. Ein Erlebnis war der Besuch der Azienda Agricola Montaioncino. In diesem Familienbetrieb verkosteten die Studienreisenden nach einer Führung Wein, Wurst- und Käsespezialitäten aus eigener Produktion und sprachen über aktuelle Herausforderungen landwirtschaftlicher Betriebe.

„Obwohl die sommerlichen Temperaturen anstrengten, waren alle sehr zufrieden mit dieser außergewöhnlich schönen Reise ohne Zwischenfälle", freut sich Reiseleiterin Rita Metzger über die zahlreichen positiven Rückmeldungen.

(Text: Irene Konrad)

Mitgliedlink 250x160Px