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| v.l. Stadtverbandsvorsitzender Tomas Wülk, MdB Joachim Spatz |
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Auf die Frage der Notwendigkeit der Privaten Krankenversicherung antwortete Spatz, dass es immer Menschen gibt, die sich Gesundheitsdienstleistungen aufgrund ihres Vermögens leisten können. Somit ist eine Einbindung in das bestehende System dieser Menschen sinnvoll. Die fehlenden Altersrückstellungen mancher Privaten Krankenversicherung sieht er mit Sorge. Das die Folgekosten einer Insolvenz einer Privaten Krankenkasse von der Allgemeinheit getragen werden müsste ist für ihn hinnehmbar, da sich das System der Privaten Krankenversicherung aus seiner Sicht bewährt hat. Die Beitragsbemessungsgrenze sieht er für sinnvoll, da die Besserverdienenden und die sogenannten Leistungsträger unserer Gesellschaft über die Zahlung von Steuern schon genug belastet sind und ihre Solidarität mit der Gesellschaft damit erfüllt hätten. Unsere Sorge, dass die Schwächeren unserer Gesellschaft, wie Arbeitslose, Hartz IV Empfänger//Innen, Alte und Kinder benachteiligt seien, sieht er nicht. Bei einer überproportionale Anhebung der Beiträge empfiehlt die Leistungen der Kassen zu vergleichen und bei Bedarf zu wechseln.. Er sieht durch die Einfrierunng der Beiträge für die Arbeitgeberseite keine Folgen. Diese hatten eine Art Kontrollfunktion aus eigenem Interesse, dass die Beiträge nicht steigen. Diese Kontrolle übernimmt laut Spatz die Politik. Stellungnahmen und Positionen der KAB finden Sie unter: http://kab.de/dynasite.cfm?dsmid=77222 |