Angeleitete SelbsthilfegruppeGruppentreffen nach vorheriger Einzelberatung. Grundsätzliches zur Gruppenstunde Es kann jeder kommen, der einen Konflikt am Arbeitsplatz hat. Grundsätzlich ist es auch möglich, seinen Ehe- oder Lebenspartner mitzubringen. Jeder Teilnehmer stellt sich zu Anfang der Stunde mit seinen Vornamen vor und sagt zwei Sätze zu sich oder zu seiner Situation.
Alle weiteren Beiträge während der Gruppenstunde sind freiwillig. Natürlich unterliegt auch die Gruppenstunde der absoluten Schweigepflicht, zu der sich die Teilnehmer verpflichten.
Die Leitung der Gruppe
Die Gruppe wird von mir oder von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin angeleitet. Es scheint vielleicht auf den ersten Blick ein gewisser Widerspruch zu sein, wenn eine Selbsthilfegruppe angeleitet wird. Dies hat jedoch gute Gründe. Wer von Mobbing betroffen ist, wurde durch ständige Kritik sehr verunsichert und bewegt sich in einem beruflichen Umfeld, in dem die Kommunikation gestört ist. Damit sich solche Kommunikationsstörungen nicht in die Gruppe einschleichen ist es wichtig, dass eine Leitung die Moderation übernimmt. Außerdem sind Mitglieder einer Mobbing-Selbsthilfegruppe im Vergleich zu anderen Selbsthilfegruppen keine Experten in eigener Sache, was den Umgang und die Bewältigung des Problems anbelangt. Deshalb ist es bei der Mobbing-Selbsthilfegruppe vielmehr wichtig, dass ein „Experte“ als neutrale Person die Gruppe anleitet.
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